COOPERATIVA MAURA MORALES kreiert „El baile de San Vito“

Nach fünfwöchiger Probephase im Rahmen der Künstlerresidenz „Think Big“, einer Coproduktion des Balletts der Staatsoper Hannover und TANZtheater International, kommt es am 31.8.2013 zur Premiere von „El baile de San Vito“, dem neuen Ensemblestück der COOPERATIVA MAURA MORALES im Rahmen von „TANZtheater International“ in Hannover

Probeneindrücke von „40 palillos x 10 pesos“

Photo by Denis Rion

Dies sind Smartphoneeindrücke der Proben für das zeitgenössische Tanztheaterstück „40 palillos x 10 pesos“ von Maura Morales mit dem „Ballet Contemporaneo Endedans“ in Camagüey / Cuba.

Die Musik ist sehr von unserer Probelocation beeinflusst, dem „Teatro Avellameda“, welches auch der eigentliche Protagonist dieses Clips ist!

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Michio komponiert für „Matter Matters?“

Michio komponiert die Musik zu „Matter Matters?“, dem neuen Tanztheaterstück der Choreographin Minka Marie Heiß.

Foto: Nicholas Crepe

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„Auf der Erde findet sich wohl kein potenterer Rechner als unser Gehirn. Zu welch außerordentlicher Leistung es imstande ist, erleben wir jede Nacht im Schlaf. Wenn unser Körper am tiefsten schlummert, dann geht es in unserem Gehirn am höchsten her….“

Premiere ist am 1.3.2013 im i-camp, Neues Theater München

RISK TO FAIL – Internationales Forum für professionelle ChoreographInnen und KomponistInnen

Michio ist einer von vier Komponisten, die bei „Risk To Fail“ die Musik entwickeln werden
Theater Reutlingen Die Tonne
Internationales Forum für professionelle ChoreographInnen und KomponistInnen RISK TO FAIL 15. bis 21. Oktober 2012, Theater Reutlingen Die Tonne, Planie 22 Künstlerische Leitung: James Sutherland, Koordination: Elsa Genova In Kooperation mit dem Theater Reutlingen Die Tonne unter der Leitung von Enrico Urbanek

Inhalt und Ziel Bei diesem einwöchigen Arbeits-Forum, das seinen Schwerpunkt auf die inspirierende Begegnung von Musik und Bewegung – die wesentlichen Elementen von Tanz – legt, können professionelle ChroreografInnen und KomponistInnen eine kreative, experimentelle Arbeitsmethode erforschen, sich für die jeweils andere Sparte sensibilisieren, risikobereit Grenzen überschreiten, darüber neue Wege für die eigene Kunstform entdecken und sich gleich praktisch darin beweisen:…  -> weiter lesen

Michio Flamenco Trio on tour!

Michio Flamenco Trio im August auf Deutschlandtournee

feat.: Alicia Carrasco (cante), Jan Zimmermann (Pecussion), Michio (guitar)

16.8. Zehdenick                                

17.8. Kühlungsborn

18.8. Marburg

19.8. Berlin                                             Kritik ->

Foto: Martin Bacic

Michio komponiert für „Hot Dog“

Michio hat die Musik zu dem Stück „Hot Dog“ von Massimo Gerardi komponiert und spielt live in der Performances.

Ein Tanztheaterprojekt über die Kunst im Alltag und über den Alltag in der Kunst.

Premiere am 13.10.2012 in Köln

Preview am 3.6.2012 in Amsterdam

Michio komponiert für „Wunschkonzert“

Michio komponiert die Musik für das zeitgenössische Tanztheaterstück „Wunschkonzert“ von Maura Morales.

Ein Stück in Schwarzweiß über Anonymität und seelische Leere. Die Hoffnungslosigkeit des realen Lebens, voller beschnittener, ungelebter Träume und Zurückweisungen, steht neben einer Traumwelt,  in der, wenn auch nur aus weiter Ferne, das Aufbegehren und der Wunsch, sich selbst zu finden und sogar Freude und Lebenslust existieren.

Beide Welten geraten in Bewegung, sie berühren sich und es entsteht ein neuer Raum: grau, tonlos, vollkommen isoliert und ohne Türen.

Dort, zum Greifen nahe und doch unerreichbar, treffen soziale Realität und magischer Realismus aufeinander und lauschen dem „Wunschkonzert“.

 

Weltpremiere: Erste Flamenco-Suite für Cembalo

Michio hat im Auftrag des Schweizer Cembalisten Vital Julian Frey die erste Flamenco-Suite für Cembalo komponiert.

Es ist eine Weltpremiere, so sagen jedenfalls die Kenner der Szene. Nicht der Flamencoszene, sondern der Cembalo-Szene. Zum ersten Mal wurde eine vollständige Flamenco-Suite speziell für dieses historische Tasteninstrument, dessen Blütezeit im Barock ihren Höhepunkt fand, geschrieben. Komponist ist der bekannte Gitarrist Michio, für den diese Aufgabe nicht nur eine Herausforderung, sondern auch die weitere Umsetzung einer grundlegenden Idee war. Was den Komponisten Michio sofort für diesen Auftrag begeistert hat, ist die Motivation, die Musik des Flamenco aus ihrem immer noch eingeschränktem Umfeld heraus weiterzuentwickeln. Dabei geht es nicht um trendige Effekte wie unterlegte Soundsamples oder aus dem Jazz entliehene Instrumentierungen. Sein Ziel ist es, den Flamenco bei aller Virtuosität und Ausgestaltung in Farbe und Sprache so zu erhalten, dass er dennoch auch für die Gitanos in den Bars von Jerez de la Frontera intuitiv hörbar und im besten Fall sogar tanzbar bleibt – und sei es auf einem so ungewohnt klingenden Instrument wie einem Cembalo gespielt.

Den Auftrag für die Flamencokomposition hat der Schweizer Cembalist Vital Julian Frey, der als Wegbereiter einer neuen Generation von Cembalisten gilt, vergeben und sich damit direkt an Michio gewandt. Frey wurde bereits mit einer Reihe von Preisen geehrt und wird in der Schweiz als bester Cembalist gehandelt. Bei dem Kompositionsauftrag ging es dem Musiker nicht darum, eine Art Flamencomusik für sein Instrument zu schreiben, sondern im Gegenteil sollte Michio vom gitarristischen Spiel ausgehend eine Komposition entwickeln, die vor allem dem Flamenco als Kunst- und Klanggattung gerecht wird. Das Instrument Cembalo soll dem Geist des Flamenco folgen, nicht umgekehrt. Als Ergebnis liegt jetzt nach mehrmonatiger intensiver Arbeit die erste Flamenco-Suite für Cembalo vor, bestehend aus den Sätzen Bulería, Taranta und Guajira.

Beim Cembalo werden, anders als beim Klavier, die Töne nicht durch Schlagen, sondern durch Anreißen der Saiten mit Kielen erzeugt. Eine Saite klingt nur so lange, wie die entsprechende Taste gehalten wird; das Halten eines Tons kann nicht durch Pedaltechnik verlängert werden. Der Anschlag selbst beeinflusst die Tonlautstärke nicht. Ähnlich einer Orgel besitzt das Cembalo jedoch Register, mit denen der Spieler einzelne Sätze von Saiten dazu- oder abschalten kann, um das Klangbild zu beeinflussen. Darüber hinaus hat ein Cembalo meist einen sogenannten Lautenzug, der durch spezielle Dämpfung das Zupfen einer Laute imitiert. So meint man den im Flamenco typischen, perkussiven maurischen Klang der arabischen Oud zu hören.

Vital Julian Frey wird die Flamenco-Suite im kommenden Jahr auf CD einspielen und dann hoffentlich auch das eine oder andere Mal im Konzertsaal präsentieren. Konzertveranstalter sollten sich die Gelegenheit zu diesem außergewöhnlichen Vortrag nicht entgehen lassen und schon jetzt buchen, denn eines ist sicher: Ein solches Konzert hat es bisher noch nicht gegeben.

Claudia Trüschler für ANDA

 

Michio komponiert für »Ella«

Musik für das zeitgenössische Tanzprojekt »Ella« von Maura Morales

Michio + Maura Morales: Ella

Michio diesmal nicht an der Flamencogitarre. Für das zeitgenössische Tanzprojekt der Choreographin Maura Morales setzte er sich an die E-Gitarre und den Computer. Nach der erfolgreichen Premiere ist der Trailer jetzt auf YouTube zu sehen: MICHIO – Ella

Preis für Michio mit Alicia Carrasco

Zweiter Preis beim Internationalen Wettbewerb »Voice and Guitar« für Michio mit Alicia Carrasco

Am vergangenen Wochenende fand zum vierten Mal der hochkarätig besetzte Internationale Wettbewerb für Duos mit Gesang und Gitarre statt. Bei diesem anspruchsvollen und mit Preisgeldern von insgesamt 8500 EUR dotierten Wettbewerb müssen die Duos in der Besetzung eine Gitarre und eine Stimme auftreten. Zusatzinstrumente und Backgroundgesang sind nicht erlaubt. Nach einer Vorauswahl wurden 20 Duos von der Jury zum Wettbewerb zugelassen. Die Auswahl der Preisträger erfolgte in zwei Runden.

Michio beteiligte sich zusammen mit der aus Algeciras stammenden Sängerin Alicia Carrasco zum ersten Mal an dem Wettbewerb. Trotz der sehr kurzen Vorbereitungszeit aufgrund ihrer spontanen Teilnahmeentscheidung waren die beiden perfekt aufeinander eingestimmt und nahmen die Jury ebenso wie die anderen Teilnehmer für ihre ganz spezielle Form des Fusion Flamenco ein. Alicia und Michio kennen sich seit Michios zweiter CD-Produktion »Zambúllete«. Auch auf der letzten CD »Así nada más« ist Alicias unter die Haut gehende Stimme in mehreren Stücken zu hören.

Ebenso wie die Teilnehmergruppe ist auch die Jury des Wettbewerbs international besetzt und besteht aus Sophie Bancroft (GB), Ann Malcolm (USA) und Paul Mindy (F) sowie Frank Haunschild, Eddie Nünning und Dietmar Kunzler aus Deutschland. Alicia und Michio zeigten sich nach der Bekanntgabe der Sieger überglücklich und auch ein wenig überrascht. »Das Niveau aller Teilnehmer ist extrem hoch«, so Michio, »ich hatte nicht damit gerechnet, unter die ersten Drei zu kommen.« Alicia, die erst vor ein paar Tagen in Deutschland angekommen war, konnte nach dem Abschlusskonzert die Freudentränen nicht mehr zurückhalten.

Michio ist mit seiner Band demnächst auf verschiedenen Konzerten in Paris, Düsseldorf, Berlin, Ludwigshafen und Frankfurt zu hören.

Neue CD „Así nada más“

Mit dem Album „Así nada más“ beweist Michio erneut seine Sonderstellung als außergewöhnlicher Komponist in der Flamenco-Fusion-Szene …

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Michio auf KulturSPIEGEL-Edition „World Tour“

Die CD-Edition KulturSPIEGEL „World Tour – Flamenco Chill“ bringt einen hervorragenden Querschnitt des aktuellen Flamenco zu Gehör. Auf der Doppel-CD finden sich Stücke von Tomatito, Vicente Amigo, Paco Cepero, Pata Negra, Mayte Martín und – Michio

Michio verzaubert Klassikpublikum

Concierto de Aranjuez

Nicht enden wollender Beifall

Die Gitarre als Soloinstrument in einem Konzert zu erleben, war für das Nordhäuser Publikum ein Novum und für die Musiker des Loh-Orchesters bestimmt eine besondere Herausforderung. Der Solist, Michio Woirgardt, begeisterte die Hörer von Anfang an mit seinem virtuosen und zugleich äußerst gefühlvollen Spiel. Er und sein Instrument waren eins, sie gehörten ganz selbstverständlich zusammen, ob im temperamentvollen rhythmischen Spiel geschlagene Akkorde bei traditionellen spanischen Tänzen oder im weichen sehnsuchtsvollen Interpretieren einer klagenden Melodie. Er beherrschte alle auf der Gitarre möglichen Spieltechniken. Das Orchester verstand es, die von Komponist und Interpret ausgehenden Intentionen aufzunehmen und weiterzuführen. Ein besonderer Höhepunkt war im 2. Satz das ergreifende Zusammenspiel von Gitarre und Englischhorn. Nicht enden wollender Beifall wurde mit zwei Zugaben belohnt, in denen der Solist ein weiteres Mal sein Können unterstrich.
(Christel Laude, Thüringer Allgemeine)

Michio verzaubert Klassikpublikum

Das Concierto de Aranjuez von Joaquín Rodrigo – Traum und Alptraum zugleich für jeden Klassik-Gitarristen. Aber offensichtlich nicht nur für die Klassiker. Schon Paco de Lucía kam vor 15 Jahren auf die Idee, es allen mal so richtig zu zeigen, dass er nicht „nur Flamenco“ kann. Und hat es bewiesen mit seiner Aufnahme des Aranjuez. Beweisen wollte es wohl auch Michio. Warum sonst hätte er sich diese Strapazen angetan, als er das Angebot annahm, mit dem Loh-Orchester zwei Sinfoniekonzerte zu bestreiten? Vielleicht kann er sich aber auch einfach nicht entscheiden, oder er will sich partout nicht festlegen lassen: Flamenco auf jeden Fall, aber auch Jazz, und natürlich Tanztheatermusik, Latin, wenn’s sein soll, und schließlich hin und wieder Klassik. Schließlich will die neue Meistergitarre von Wolfgang Suttner, eine wunderschöne Negra, auch mal auf die Bühne.

Das Loh-Orchester der Residenzstadt Sondershausen ist nicht irgendein Hobby-Ensemble. Es ist eines der traditionsreichsten deutschen Orchester, dessen Geschichte bis ins 17. Jahrhundert reicht, und das unter anderem den Werken von Liszt und Wagner zum Durchbruch verhalf. An diesem Wochenende also mit Michio. Der zweite Satz des Aranjuez mit seiner Klingeltonpopularität kann live gespielt ein ziemlicher Stolperstein werden. Doch Michio legt so viel Gefühl und Hingebung in sein Spiel, interpretiert das Thema so weit entfernt von jeglicher Banalität, dass die Zuhörer unbewusst ihre Augen schließen. Michio selbst versinkt in die Schönheit der Komposition, auch er schließt die Augen, nur selten hebt sich sein Kopf zum Dirigenten, aber es scheint, als würde er durch ihn hindurchblicken und in eine andere Welt entgleiten. Aller Stress der Vorbereitungs- und Probenphase ist von ihm abgefallen und das Konzert gleitet mühelos über die Saiten.

Nachdem der Schlussakkord sein letztes Echo an den eleganten Konzertsaal des Theaters in Nordhausen verloren hat, zeigt das Publikum mit tosendem Applaus seine Begeisterung. Nach vielen Verbeugungen dann endlich eine Zugabe, solo, ohne Orchester. Und dann noch eine Zugabe, und dann ist es endlich soweit: eine Bulería beschließt das Konzert, laut und schnell – so soll es sein, wenn ein Flamencogitarrist bei Klassikern zu Besuch ist. Der Saal ist verzaubert. Später, draußen vor dem Theater, spürt man, wie Michio sich langsam entspannt, ein zufriedenes Lächeln in den Augen. Zur Belohnung des überaus gelungenen Abends gibt’s – ganz bodenständig – Pizza und allerbesten Wein von Onkel Hans.
(Claudia Trüschler, ANDA)